Guaifenesin-Therapie

Nachteile der Guaifenesin-Therapie

Alles wirklich so einfach? Wo ist der Haken?

Den ersten Nachteil habe ich schon benannt: Man muss das Guaifenesin ein Leben lang einnehmen, um beschwerdefrei zu sein.

Das Guaifenesin heilt die Fibromyalgie also nicht, sondern hilft dem Körper nur dabei, dass er nicht wieder mit Phosphaten belastet wird.

Der zweite Nachteil: Das Ausschwemmen der Phosphate verursacht Beschwerden.

Diese sind aber nur vorübergehend. Eine Zeit lang spürt man, dass der Körper arbeitet. Die Nieren schaffen es nicht, so schnell alles abzutransportieren, wie sie das Phosphat «angeliefert» bekommen, dadurch, dass das Guaifenesin es aus den Zellen herauslöst, und es muss kurzzeitig zwischengelagert werden, da es nicht im Blut bleiben kann.

Daher spüren die Betroffenen ihre Beschwerden etwas stärker. Dabei achtet man darauf, dass sie noch tolerierbar sind.

Aber das Gute ist, dass jeder Schmerzschub eine positive Funktion hat: Er bringt den Körper ein Stück weiter in Richtung Beschwerdefreiheit.

Es folgen immer mehr gute und schmerzfreie Tage, Tage mit mehr Energie und Lebensfreude.

Wie viele Tage das sein werden, lernt man mit der Zeit. Es ist bei jedem Menschen anders. Aber nach 4-6 Monaten mit der richtigen Dosis werden die guten Tage und Phasen deutlich länger sein als die schlechten.

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