über mich

Fibromyalgie - die größte Herausforderung in meinem Leben

Mit meiner Fibromyalgie muss ich leben, es gibt keine Heilung – aber es gibt Überraschungen, die ich nicht mehr erwartet hatte.

Die Diagnose bekam ich mit 40 Jahren und gleich dazu noch die Hoffnungslosigkeit: „In Ihrem Alter kann man nicht mehr viel machen, lernen Sie, sich damit zu arrangieren. Nehmen Sie Medikamente.“

Eigentlich wusste ich schon lange, dass mit mir was nicht stimmt, ich hatte nur keinen Namen dafür. Als Psychologin und Tanztherapeutin lag es nahe, alles auszuprobieren, was es an alternativen Herangehensweisen gibt und keine Medikamente zu nehmen. Schließlich wollte ich der Schulmedizin nicht recht geben. Ich wollte keine ältere Frau werden, die leicht depressiv über seltsame Schmerzen jammert!

Also ging ich nochmal an intensive Aufarbeitung von früheren Erfahrungen, suchte nach versteckten aktuellen Konflikten, übte achtsamen Umgang mit meinen Kräften, versuchte moderates Training, Entspannung, Mediation, heilender Tanz, Singen und Trommeln.

Das alles hat mir viel gebracht. Ich fühle mich psychisch im Lot und weiß was ich mir zumuten kann und was nicht. Meine Arbeit musste nicht unter meinen Beschwerden leiden, ich organisierte alles und mich so, dass es „lief“.

Aber die Beschwerden wurden nicht weniger, sondern mehr. Also mussten härtere Kaliber her: Ernährungsumstellung – und nicht nur eine, ich habe mehrere ausgiebig getestet. Nahm Nahrungsergänzungsmittel, Globuli und allerlei Kräuter. Das Ergebnis: Meine Blutwerte ließen jeden Arzt jubeln: „In Ihrem Alter sehe ich selten so gute Werte.“

Schön! Psychisch stabil, körperlich gesund, was war also los mit mir?

Nichts hat wirklich dauerhaft geholfen

Ich lernte neue Techniken und übte sich fleißig an mir selbst. EMDR und Hypnose. Diese Methoden wirkten am stärksten. Erleichterung auf ganzer Linie, aber nur, wenn ich es ständig anwendete. Wie viele Stunden am Tag kann man in Hypnose verbringen und anschließend eine EMDR Einheit anfügen? Das Leben lässt sich so nicht leben! Allerdings brachte mir das einen tollen Wissenszuwachs, der meinen PatientInnen zu Gute kommt, denn schließlich kann man diese Techniken für andere Krankheitsbilder sehr gut anwenden.

Ich ließ mich in 2 Schmerzkliniken durchchecken und am Ende, ich war bereits 54 Jahre alt, sagte man mir: „Sie sind austherapiert, Frauen in Ihrem Alter können wir nicht helfen. Wollen Sie ein Rezept für Tramadol?“ Nein, wollte ich nicht!

Ich weinte, nein ich heulte, den ganzen Weg nach Hause und dort auch noch ein paar Stunden. War das das Ende? Kein Hoffnungsschimmer? Alles sollte immer schlimmer werden?

„An Fibromylagie stirbt man nicht“, sagen die Ärzte, „es wird aber auch nicht besser, eher schlimmer.“

Was war das für eine Perspektive? Ich hatte Grund zu heulen!

Aber dann siegte mein Trotz, nicht aufzugeben! 

Mein Wille, nicht aufzugeben

Es war Zufall, dass ich mich daran erinnerte, irgendwo etwas über die Guaifenesin-Therapie gelesen zu haben. Damals klang das obskur für mich, aber inzwischen gibt es klare und einfach nachzuvollziehende Informationen und vor allem Dr. St. Amands Buch auf deutsch.

Ich las es an einem Wochenende durch, weinte nebenher noch viele, viele Runden, weil dieser Arzt anscheinend genau wusste, wie es mir geht. Er erklärte mich nicht für alt und hysterisch, sondern für krank. Körperlich schwer krank.

Während ich las und mir Notizen machte, dachte ich an all die Jahre, in denen ich meine Beschwerden falsch interpretiert hatte.

Als Kind streikte ich im Sportunterricht, weil mir alles weh tat. Das Rennen, das Turnen, die Geräte und die Bälle, die auf mich prallten. Als Jugendliche lag ich jeden Monat 2 Tage im Bett, wegen Krämpfen und Migräne während der Periode. Als junge Mutter war ich immer erkältet und litt unter Nackenverspannungen und Kopfschmerzen. Die anhaltende Erschöpfung führte ich auf zu viel Arbeit und Stress zurück.

Für alles fand ich eine Erklärung: Falsche Ernährung, zu wenig Sport, zu viel Arbeit, zu viele kleine Kindern oder andere Menschen, die einen anstecken. Meine Rücken- und Knieschmerzen kamen ja sicher von der Skoliose. Dass alle Symptome miteinander zu tun haben, erfuhr ich erst durch Dr. St. Amand. 

Meine Zellen waren so angefüllt mit Phosphaten, dass sie nicht mehr richtig arbeiten konnten. Sie bildeten keine Energie mehr, kein ATP. Das verstand ich, darum ging es in meinem Studium der Psychosomatik. Guaifenesin ist ein Medikament, dass an dieser Stelle ansetzt.

Eine Woche später fing ich mit der Guaifenesin-Therapie an und habe es keinen Tag bereut. Die Verschlechterungen, die zum Ausschwemmprozess dazugehören, waren scheußlich, aber die Verbesserungen so grandios, das es keine Frage war, damit weiterzumachen, egal wie hart es war.

Überraschende Veränderungen

  • Meine Kopfschmerzen verschwanden nach einem halben Jahr.
  • Alle Lebensmittelunverträglichkeiten, die immer einer Allergie zugeordnet wurden, sind weg. Ich kann wieder Äpfel, Nüsse, Bohnen, Zwiebeln und Knoblauch essen.
  • Ich habe keine Rückenschmerzen mehr, trotz der Skoliose. Und das Verrückteste überhaupt: Mein linkes Knie hat sich gerade gerückt. Offenbar waren die Bänder so angespannt von den abgelagerten Phosphaten, dass die Kniescheibe verschoben wurde. Ohne Krankengymnastik ist mein Knie einfach gerade geworden.
  • Meine Haut hat sich gebessert, kein Rosacea und keine „leichte“ Neurodermitis mehr.
  • Sehr viele in meiner Familie sind betroffen, da die Krankheit vererbt wird. Allen hilft die Guaifenesin-Therapie
  • Ich bin darüberhinaus im Kontakt mit vielen Guai-AnwenderInnen und sehe, wie sie alle Verbesserungen erleben. 

Mehr Energie, mehr Klarheit, mehr Schwung … das pralle Leben hat mich wieder, dabei bin ich noch älter geworden!

Nein, eigentlich werde ich jedes Jahr jünger, wie eine Freundin sagte, die auch die Guaifenesin-Therapie macht. 

Das alles klingt für dich vielleicht unglaublich und verrückt. Das dachte ich auch, bevor ich es selbst erlebt hatte. 

Fibromyalgie ist ein schwere Krankheit, die einen komplett aus dem Leben werfen kann.

Ich habe mich gründlich weitergebildet und mein neues Wissen in meine psychologische Praxis integriert. Gerade weil die Therapie nicht von der Schulmedizin anerkannt wird, ist es mir wichtig, gut Bescheid zu wissen.

Ich will das alles weitersagen, weitergeben und noch vielen, vielen Menschen helfen!

Deswegen gibt es diese Webseite, meine Praxis und mein ganzes Engagement dafür, dass die Guaifenesin-Therapie vielen Fibromyalgieerkrankten helfen kann.

 

Schreibe mir oder rufe mich an, wenn du neugierig geworden bist. Vielleicht ist die Guaifenesin-Therapie auch für dich das Richtige?

Körperfrohe Grüße

Elke Weigel

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